Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ist ein zentraler Begriff in der Elektrotechnik. Sie beschreibt die Fähigkeit eines elektrischen Geräts, einer Anlage oder eines Kabels, in seiner elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren, ohne dabei selbst störende elektromagnetische Felder zu erzeugen, die andere Systeme in der Nähe beeinträchtigen könnten.
Um das Ziel der EMV zu erreichen, müssen stets zwei Seiten derselben Medaille betrachtet werden:
Kabel und Leitungen durchziehen moderne Maschinen, Fahrzeuge und Gebäude wie ein Nervensystem. Sie wirken physikalisch wie riesige Antennen: Sie können Störsignale aus der Umgebung „auffangen“ (und an empfindliche Sensoren weiterleiten) oder aber Störsignale „abstrahlen“.
Ein klassisches Praxisproblem: Liegt eine ungeschirmte, stark getaktete Motorleitung (z. B. von einem Frequenzumrichter) im Kabelkanal direkt neben einer sensiblen Ethernet-Datenleitung, induziert das Magnetfeld der Motorleitung eine Störspannung in der Datenleitung. Im besten Fall führt dies zu Datenverlusten, im schlimmsten Fall zum kompletten Anlagenstillstand.
Um die Elektromagnetische Verträglichkeit in komplexen Systemen sicherzustellen, setzen Ingenieure und Installateure auf verschiedene konstruktive und installationstechnische Maßnahmen:
Als Spezialist für komplexe Leitungssysteme wissen wir, wie wichtig die Signalintegrität für Ihre Projekte ist. Ob hochgeschirmte Datenleitungen für die Industrieautomation oder EMV-optimierte Steuerleitungen für Automotive-Bordnetze: KBE Elektrotechnik entwickelt und produziert Kabel, die strenge EMV-Richtlinien erfüllen und einen störungsfreien Betrieb Ihrer Anlagen garantieren.
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